Modellhafte Modernisierung einer UNESCO-Welterbestätte

Peterholzstraße 48

Juli 2021

Baubeginn

Mai 2021

Eingang der denkmalrechtlichen Genehmigung

April 2021

Eingang der Baugenehmigung

Februar 2021

Antrag auf Erteilung der denkmalrechtlichen Genehmigung

Dezember 2020

Bauantrag an die Stadt Dessau Roßlau

Februar 2020

Eingang des Zuwendungsbescheides und der damit genehmigten Förderung durch das Land Sachsen-Anhalt

März 2018

Stellen des Fördermittelantrags

Juli 2017

Ernennung der Laubenganghäuser zur UNESCO-Welterbestätte Bauhaus

2015

Beginn der ersten Abstimmungen, Untersuchungen und Abwägungsprozesse

Die Modernisierung erfolgt im Zeitraum des 3. Quartals 2021 bis zum 3. Quartal 2022 und wird mit 1,55 Millionen Euro durch das Land Sachsen-Anhalt gefördert.

„Wohnen im Denkmal“ – seit 2017 gehören die Laubenganghäuser dem UNESCO-Weltkulturerbe Bauhaus an. Das von der UNESCO betonte Nutzungskonzept besitzt ein einzigartiges Alleinstellungsmerkmal, da es so in seiner Form seit dem Jahre 1929 existiert. Mit der Modernisierung der Peterholzstraße 48 soll genau dafür eine Verbindung zwischen historischem Denkmal mit kulturellem Anspruch und lebendigem, zukunftssicherem Wohnen ermöglicht werden.

Die folgenden umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen werden in der Peterholzstraße 48 umgesetzt:

  • Verringerung der Barrieren durch:
    • Einbau eines Aufzuges, der in allen Geschossen, inklusive des Kellergeschosses, hält
    • Errichtung einer Rampenkonstruktion auf der Rückseite des Hauses, um den Zugang zum Haus und zum Garten zu erleichtern
    • Einbau einer Dusche mit bodennahem Einstieg in allen Wohnungen

  • Erneuerung der Wärmeerzeugung durch das Ersetzen der zentralen Heizungsanlagen durch einen modernen und effizienteren Wärmeerzeuger

  • Umbau der zentralen Trinkwasserleitungen auf ein dezentrales System

  • Erhöhung der elektrischen Anschlussleistung, wodurch mehr elektrische Endgeräte genutzt werden können

  • Dämmung der Innenwandseiten

  • Erneuerung der Fenster in den Wohnungen durch den Rückbau der Kunststofffenster und den Einbau wärmeeffizienterer Holzfenster in Anlehnung an das historische Vorbild

  • Installation eines außenliegenden Sonnenschutzes an den Wohnungsfenstern auf der Südseite, um den Wärmeeintrag im Sommer zu reduzieren